Grußwort des 1. Bürgermeisters – Edgar Kalb

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde und Freundinnen des Schäfflertanzes,

Schon 126 Jahre ist es her, seit zum ersten Mal ein Schäfflertanz in Dinkelscherben aufgeführt wurde. Der damalige Bürgermeister hieß Ludwig Altstetter und er war maßgeblich daran beteiligt, dass die uns so lieb gewordenen Tradition nach Dinkelscherben kam.

Seither wird nun alle sieben Jahre während der Faschingszeit getanzt, geklopft, gelobt, gescherzt und gefeiert. Tänzer, Fassklopfer, Reifenschwinger, Clowns und fröhliche Gesichter aus nah und fern ziehen wieder durch die Straßen von Dinkelscherben. Auch in allen Ortsteilen der Marktgemeinde, in Zusmarshausen, Ustersbach und in Augsburg wird wieder getanzt.

Und wer einmal von dem Schäfflervirus infiziert wurde, wird ihn so schnell nicht mehr los. Für rund zwei Monate herrscht dann das Schäfflerfieber in der Reischenau. Die Tradition wird weitergegeben von Generation zu Generation und der Schäfflertanz verbindet Alt und Jung.

Es ist schön, wie vielfältig das kulturelle Leben in unserer Heimat ausgeprägt ist und wie sehr dieses unsere Orte mit Lebensfreude erfüllt. Dazu trägt der Schäfflertanz in hervorragender Weise bei.

Mein Dank gilt allen Aktiven, dem Komitee, den Feuerwehren und allen Bürgerinnen und Bürgern die zum Gelingen dieser schönen Traditionsveranstaltung beitragen. Ich freue mich auf viele schöne Tanztage vom 6. Januar bis zum 5. März.

Es soll leben hoch, der Schäfflertanz 2019!

Edgar Kalb

1. Bürgermeister